Handgeprägte Grußkarte mit einem klassisches Motiv aus der erzgebirgischen Volkskunst
Graspapier – ungestrichenes Naturpapier mit 40 % Grasanteil
GRAS – Alternativer Rohstoff für die Papierherstellung
Gras wächst schnell, ist anspruchslos und die Pflanzen können für viele Erntezyklen verwendet werden. Das Gras bzw. Heu für die Papierherstellung kommt von Dauergrünland, sonst ungenutzten Grünflächen, die nicht aktiv gedüngt und bewässert, also extensiv genutzt werden. Diese Flächen dienen auch nicht zur Futtergewinnung. Einer von vielen positiven Aspekten ist, dass Insekten diese Wiesen auf denen das Gras zwischen Blumen und Kräutern wächst, lieben, da die Mähfrequenz reglementiert ist. Durch den Grasfasereintrag in das Papier kann der Holzeinsatz um bis zu 50 % reduziert werden. Im Mix mit der Altpapierfaser stabilisiert die Grasfaser den Recyclingstoff, wodurch die Nutzung von Frischfasern nochmals reduziert werden kann. Die Gewinnung der Faser erfolgt rein mechanisch und benötigt wesentlich weniger Energie- und Ressourceneinsatz als die klassische Papierherstellung. Es werden gegenüber der Gewinnung von Holzzellstoff 95 % CO2 eingespart. Mit nur ca. 6 l / t ist der Frischwasserbedarf 1.000mal geringer als bei der Rohstoffherstellung mit Zellstoff aus Holz, bei welcher man ca. 6.000 l / t benötigt. Dazu kommt ein deutlich geringerer logistischer Aufwand, da Grasflächen in der Nähe der Produktionsstätte genutzt werden. Das Graspapier lässt sich genauso wie andere Papiere bedrucken und verarbeiten. Und natürlich sollte auch dieses Papier nach der Nutzung recycelt und somit in den Produktionszyklus zurückgeführt werden.
(Text – Quelle: graspapier.webflow.io / www.creapaper.de)